Bericht im Hellweger Anzeiger über das Dachdecker Handwerk

Interview mit Gregor Weigelt

Hier können Sie den Artikel auch nochmal herunterladen: Artikel Gregor Weigelt (60 Downloads)

Interview mit Luisa und Marcel

Für Luisa und Marcel geht es hoch hinaus!🏠Sie können sich in ihrem Job verwirklichen und auspowern!In diesem Video erfährst Du, wie der Alltag eines Dachdeckers aussieht, und was den Job besonders macht.Schau' mal rein.😊—Mehr dazu: https://www.hellwegeranzeiger.de/sonderthemen/traumberufe

Gepostet von Traumberufe im Kreis Unna am Donnerstag, 2. Juli 2020

Das Wetter hat einen großen Einfluss auf die Arbeit und bremst Luisa Marweg an diesem Morgen erst einmal aus. Der kräftige Regen sorgt dafür, dass die 24-Jährige und ihre Kollegen sich zunächst in die relative Trockenheit des Baugerüstes flüchten, erst als der Schauer einige Minuten später nachlässt, geht es weiter. Weiter, das bedeutet in diesem Fall das Eindecken eines Anbaus an einem Wohnhaus. Ein Großteil dieser Arbeiten ist schon erledigt, auf Luisa wartet jedoch noch eine Aufgabe: Sie vollendet den Dachfirst des Anbaus.

Die Firstpfannen, in diesem Fall handelt es sich um Metallpfannen, müssen vor dem Verlegen noch vorbereitet werden. Und dabei sitzen die Arbeitsschritte gekonnt: Zunächst nimmt Luisa Maß und markiert die Stellen, an denen sich später Aussparungen befinden müssen. Anschließend ist Kraft gefragt, mit der Blechschere bearbeitet sie die Pfannen und schraubt sie an ihrem Bestimmungsort fest.

Es ist diese Art der Arbeit, die Luisa für das Handwerk begeistert – dazu führte, dass sie sich für die Ausbildung als Dachdeckerin entschieden hat. „Ich war erst an der Uni und habe studiert, gleichzeitig dazu aber immer schon nebenbei im Handwerk gearbeitet. Und irgendwann habe ich dann gemerkt, das gibt mehr als ein Studium. Dass ich mich viel mehr verwirklichen und auspowern kann“, berichtet sie über ihren Werdegang.

Foto von Luisa (©Starb Hellweger Anzeiger)

Dass es dann das Dachdecker-Handwerk wurde, hängt mit den besonderen Umständen der täglichen Arbeit zusammen. „Das Besondere an diesem Beruf ist die Höhe und dass man dadurch immer wieder in Situationen gerät, in denen man sich neu kennenlernt und auch besser kennenlernt. Aber auch die körperliche Anstrengung und die Skills, die man dadurch lernt und die vielleicht nicht jeder kann“, sorgen diese Umstände bei Luisa immer wieder für neue Motivation.

Die Vielseitigkeit hat aber nicht nur auf die 24-Jährige eine große Anziehungskraft ausgeübt, auch für Marcel Forwich ist sie einer der entscheidenden Punkte für das Dachdecker-Handwerk. „Der Job macht einfach Spaß – und man ist durch die geleistete Arbeit auch gut angesehen. Und immer wieder ist es eine neue Situation, jede Baustelle ist anders“, berichtet der 33-Jährige. Dass es dabei auch einmal anstrengend werden kann, ist für Marcel keinesfalls ein Ausschlusskriterium – ganz im Gegenteil. „Die Arbeit an der frischen Luft und in der Höhe passt einfach.“

Im Gegensatz zu Luisa ist er an diesem Morgen allerdings nicht mehrere Meter über dem Boden unterwegs, sondern nur auf die ersten paar Sprossen einer Leiter angewiesen. Grund dafür ist die Hanglage des Garagenanbaus, an dem er und sein Kollege gerade arbeiten. Das Flachdach ist längst fertig, was noch fehlt, sind die seitlichen Bleche, die dafür sorgen, dass kein Wasser unter die Dachpappe kommt und dort Schäden verursacht.

Erfolg durch Teamwork

Aufgrund der Länge geht dabei nichts ohne Teamwork: Einer schraubt, der andere hält die Verkleidung. Auch das gehört für beide Berufsneulinge zu ihrem Alltag – ohne die Zusammenarbeit mit den Kollegen wäre die Arbeit ungleich schwieriger – oder gleich unmöglich. Das zeigt sich auch bei Luisa. Fehlt ein Werkzeug, macht sich der Kollege auf den Weg, Luisa kann in der Zeit weiterarbeiten.

Die Wege auf das Gerüst hinauf und wieder herunter gehören aber natürlich zum Alltag dazu. Werkzeuge und Materialien müssen immerhin an die erhöhten Arbeitsplätze gebracht werden. „Viel hoch- und wieder runterlaufen gehört natürlich zu einem typischen Arbeitstag dazu, auch das Schleppen von Material“, berichtet Marcel. Um die Arbeit zu erleichtern, gibt es natürlich Hilfsmittel, zum Beispiel Lastenlifte, die umgangssprachlich auch als Dachdeckeraufzug bekannt sind. Mit ihnen lassen sich die Dachpfannen dann deutlich müheloser in die Höhe bringen.

Ob und wo diese Hilfsmittel zum Einsatz kommen, ist dann immer ganz von der jeweiligen Baustelle abhängig. „Es kommt immer auf die Arbeit an. Wenn es nur kleinere Arbeiten wie Abdichtungen sind, dann sind wir mit weniger Leuten vor Ort und es braucht weniger Material. Aber an Baustellen wie hier muss dann auch das Gerüst aufgebaut werden“, erläutert Luisa.

(Hellweger Anzeiger 02.07.2020 von Starb – https://www.hellwegeranzeiger.de/nachrichten/arbeit-in-luftiger-hoehe-1534826.html)

 

Steuerbonus für energetische Sanierungen

Privatleute die in neue Fenster und Türen, Wärmedämmung oder eine neue Heizungsanlage investieren und diese sanieren, bekommen einen steuerlichen Bonus von bis zu 40.000 Euro.

Seit diesem Jahr gibt es einen Steuerbonus für Privatpersonen die ihr Haus sanieren möchten. Sie können 20 Prozent der Kosten von der Steuer absetzen und sogar Material und Lohn werden, anders als beim bereits bekannten Steuerbonus, hierbei angerechnet. Diese 20 Prozent lassen sich dann auf 3 Jahre verteilen (in den ersten beiden Jahren 7 Prozent und im dritten Jahr dann 6 Prozent). Der Staat fördert maximal 200.000 Euro der Sanierungskosten.

Sollten Sie also soviel Geld investieren, können Sie 40.000 Euro an Steuern sparen. Laut Gesetz müssen die Maßnahmen jedoch bis 2029 abgeschlossen sein. Außerdem greifen die steuerlichen Vorteile nur, wenn Sie selber in dem Haus wohnen, das Gebäude mindestens zehn Jahre alt ist und Sie ein Fachunternehmen beauftragen, die Sanierung durchzuführen. Passende Berater für eine Energieberatung finden Sie hier oder mit uns als Fachbetrieb.

Ein Rechenbeispiel:

Eine Familie will ihr Einfamilienhaus von einem Fachhandwerker dämmen lassen. Das Haus wurde 1978 gebaut und ist somit deutlich über zehn Jahre alt. Die Wärmedämmung kostet 30.000 Euro.

Für die energetische Sanierung kann man in den ersten beiden Jahren 2.100 Euro und im dritten Jahr 1.800 Euro absetzen, macht zusammen 6.000 Euro Steuerersparnis.

Für mehr Informationen können Sie sich gerne an uns wenden oder den detaillierten Artikel im Handwerksblatt nachlesen.

(Quelle: https://www.handwerksblatt.de/themen-specials/handwerker-rechnung-was-sie-wissen-sollten-themen-special/steuerbonus-fuer-energetische-sanierungen – Kirsten Freund)

Informationen Barrierefrei Wohnen

Komfortabel und barrierefrei wohnen

Heute mal ein etwas anderes Thema: Die Kreishandwerkerschaft hat einen Flyer herausgebracht, der Ihnen hilft, Ihr Haus oder Ihre Wohnung bestmöglich barrierefrei zu gestalten. Sie finden hier den Flyer, der Ihnen alle Informationen rund um das Thema anbietet. Viel Spaß damit und bleiben Sie gesund.

Den Flyer können Sie auch hier unten herunterladen um ihn zu speichern.

Flyer Komfortabel und barrierefrei Wohnen (200 Downloads)

 

Informationen Barrierefrei Wohnen Informationen Barrierefrei Wohnen Treppe und Schlafzimmer Informationen Barrierefrei Wohnen Eingangsbereich Informationen Barrierefrei Wohnen Küche Informationen Barrierefrei Wohnen Badezimmer Informationen Barrierefrei Wohnen Balkon

Beispielrechnung einer KfW geförderten Dachsanierung

Beispielrechnung Energiesanierung Hausdach mit Sparpotential

Hier sieht man eine besipielhafte Aufschlüsselung einer „Standard“ Sanierung und energetischen Sanierung eines Einfamilienhaus Daches. Mit einem Zuschuss der KfW kann man hier noch etwas Geld sparen:

Beispielrechnung einer KfW geförderten Dachsanierung

Dachdeckermeister*in (m/w/d) in Vollzeit gesucht!

Wir suchen ab sofort einen Dachdeckermeister/-meisterin in Vollzeit!

An unserem Standort in Schwerte-Ergste sind wir seit mittlerweile mehr als 20 Jahren ein fester Bestandteil der Region. Als Familienbetrieb fühlen wir uns unseren Kunden verpflichtet und leben die Leidenschaft für unseren Beruf.  Unser Motto „Gemeinsam Hand in Hand mit dem Kunden“ verspricht unseren professionellen und gleichzeitig persönlichen Anspruch, Projekte kooperativ und partnerschaftlich im Sinne unserer Auftraggeber zu realisieren.

Es sind deshalb vor allem unsere Mitarbeiter, die diesen Anspruch täglich aufs Neue umsetzen. Gemeinsam sorgen wir dafür, dass uns Kunden ihr Vertrauen aussprechen und wir eine gute Zusammenarbeit pflegen.

Für unser Team suchen wir jetzt Verstärkung!

Das sind Ihre Aufgaben:

  • Baustellenvorbereitung- und Nachbereitung
  • Materialdisposition
  • Organisation der Arbeitsabläufe
  • Kunden- und Lieferantenbetreuung
  • Anleitung der Fachkräfte
  • z.T. Mitarbeit an den Baustellenprojekten
  • Betreuung der Auszubildenden

Das bieten wir Ihnen:

  • leistungsorientiere Bezahlung
  • 13. Gehalt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld
  • Firmenfahrzeug, auch zur privaten Nutzung
  • einen unbefristeten Arbeitsvertrag
  • abwechslungsreiche Tätigkeiten
  • eigenverantwortliches Arbeiten
  • ein motiviertes und engagiertes Team
  • hochwertige Arbeitsmittel
  • betriebliche Altersvorsorge
  • regelmäßige Fort- und Weiterbildungen durch Fachbetriebe

Das sind Ihre Qualifikationen:

  • Meisterbrief als Dachdeckermeister/- meisterin
  • abgeschlossene Berufsausbildung als Dachdeckergeselle/-gesellin
  • kundenfreundliches und sicheres Auftreten
  • hoher fachlicher Anspruch
  • Führerschein der Klasse B

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Ihre Bewerbung inklusive aller Vollständigen Unterlagen, einem Lebenslauf und Ihrer Qualifikationsnachweise schicken Sie uns bitte per E-Mail an weigelt-bedachungen@t-online.de oder per Briefpost an:

Dachdeckermeister Gregor Weigelt
Am Winkelstück 120
58239 Schwerte

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Steuerliche Förderung der energetischen Sanierung

Das Bundeskabinett hat am 15. Oktober die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen ab 1. Januar 2020 beschlossen. Der ZVDH sieht damit eine langjährige Forderung des Handwerks endlich erfüllt. Wichtig ist es, die „zweite Säule“ der steuerlichen Förderung schnell umzusetzen. Mit dem vorgesehenen Steuerabzug von 20 Prozent der Kosten je Einzelabnahme und bis zu 40.000 Euro Steuerermäßigung pro Objekt ist das Programm ein wirklicher Anreiz für Eigentümer, notwendige energetische Sanierungen in naher Zukunft vorzunehmen. Dachdecker und Dachdeckerinnen tragen mit Dämm-Maßnahmen an Dächern und Fassade viel dazu bei, Energie einzusparen. Damit hilft das Dachdeckerhandwerk beim Erreichen der Klimaziele. Nun müssen allerdings Bund und Länder noch zügig abstimmen, damit Planungssicherheit für Betriebe und Hauseigentümer geschaffen wird.

Gutes Klima durch Dachdecker

Und nicht nur beim Dämmen unterstützen Dachdecker: Auch durch das Anlegen von begrünten Dächern sorgen sie für gutes Klima, reduzieren vor allem in Ballungsräumen die Belastung durch Stickoxid, Kohlenmonoxid und Feinstaub. Und, was viele nicht wissen: Durch Gründächer wird auch Energie eingespart. Außerdem fördern bepflanzte Dächer die biologische Vielfalt und tragen in den zunehmend heißen Sommern zur Abkühlung bei. Und nicht zuletzt hält ein Dach bei guter Bauweise gut und gerne 30 Jahre und länger, so punktet das Dachdeckerhandwerk auch beim Thema Nachhaltigkeit. Mit dem „Entwurf eines Gesetzes zu Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht“ haben Gebäudeeigentümer die Freiheit, das Förderinstrument zu wählen, das für sie am besten geeignet ist. Wichtig: Die steuerliche Förderung gilt jedoch lediglich für Sanierungsmaßnahmen am selbstgenutzten Wohneigentum.

Förderfähige Maßnahmen

Förderfähig sind Einzelmaßnahmen, die auch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als förderfähig eingestuft sind. Dazu zählen:

  • Wärmedämmung Wände, Dach, Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster oder Außentüren
  • Erneuerung von Heizungsanlagen
  • Einbau digitaler Systeme zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
  • Optimierung bestehender Heizungsanlagen

Die Maßnahmen zu energetischen Gebäudesanierung gelten befristet vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2029. Die geplante Laufzeit von 10 Jahren bildet eine verlässliche Basis auch für das Dachdeckerhandwerk, sich auf die voraussichtlich steigende Nachfrage nach energetischen Sanierungen einzustellen und entsprechende Kapazitäten aufbauen. Übrigens: Voraussetzung für die Förderung ist, dass die jeweilige energetische Maßnahme von einem Fachunternehmen ausgeführt wurde!

 

(Quelle: Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks e.V., Fritz-Reuter-Straße 1, 50968 Köln, www.dachdecker.de)

 

Neue Dachdecker bekommt der Kreis!

Gleich zu Beginn des ersten Berufsschuljahres rief Dachdecker-Obermeister Gregor Weigelt (l., Schwerte) erstmalig die 17 jungen Männer und eine junge Frau zusammen, die im Bereich der zuständigen „Dachdecker-Innung Unna“ jetzt ihre dreijährige Berufsausbildung starten – leider konnten nicht alle beim Fototermin dabei sein. Weigelt beglückwünschte die Berufsstarter 2019 zur Entscheidung, eine Lehre im Handwerk zu machen. „Und als Innung wollen wir den jungen Leuten sofort zeigen, dass wir für sie bei allen Fragen den richtigen Ansprechpartner parat haben.“ Qualifizierte und gut ausgebildete Facharbeiter würden – zumal in der Zukunft von den eigenen Betrieben, aber auch in der gesamten Wirtschaft- immer stärker gesucht. „Wer als Dachdecker sein Handwerk erlernt hat, der oder die hat damit eine tragfähige Grundlage für die eigene Zukunft erworben – dieses Selbstbewusstsein wollen wir gerade schon unseren jüngsten Berufskollegen mit auf dem Weg geben!“ Zum Ausbildungsbeginn gab es Grillwürstchen und kühle Getränke, aber auch eine „Sympathieträger“-Werkzeugtasche der Firma Heitkamm mit T-Shirt, Bleistift, Zollstock und Dachdecker- Hammer als Geschenk. In der „Dachdecker-Innung Unna“ sind aktuell mehr als 40 Betriebe der Branche organisiert; 45 Mädchen und Jungen erlernen im Bereich der Innung den Beruf des Dachdeckers.

 

 

(Quelle: „KH Hellweg-Lippe“)

Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Gesellenprüfung!

Zur bestandenen Gesellenprüfung gab es diesmal ein besonderes Geschenk: einen kupfernen Schieferhammer, symbolisch auf einer Schieferplatte befestigt. Was ein Zufall, dass Salih am Tag auch noch Geburtstag hatte, so konnte er sich doppelt freuen!

Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute! 

Neues Gruppenbild

Bei Firma Weigelt hat sich etwas getan. Ein Geselle wurde nach erfolgreicher Prüfung übernommen und jungen Nachwuchs gibt es auch. Unsere neuen Lehrlinge stellen sich bald selber vor und erzählen dann etwas über sich. Und nach 3 Jahren sind es 3 neue Gesellen, die uns dann tatkräftig unterstützen. Drücken wir ihnen die Daumen!

Selbstverständlich halten wir Sie auf dem Laufenden über aktuelle Änderungen und was sich sonst noch bei Firma Weigelt ereignet.

 

Liebe Grüße!

Wir freuen uns über drei neue Azubis

Über gleich drei neue Azubis freuen sich Dachdeckermeister Gegor Weigelt und seine Frau Alexandra. „Das ist sehr außergewöhnlich, da das Handwerk große Nachwuchsprobleme hat“, so Alexandra Weigelt. Zum Einstand gabe es für Sven Lindert, Kevin Dittrich und David Przybala eine Schultüte und einen Werkzeugkoffer.

Pressebericht v. 0ß7.0ß8.2018